Dieses neue Album von José Galán García, künstlerisch bekannt als José de los Camarones, bietet einen Einblick in die Spiritualität seines Protagonisten. Die Wahl eines Verses der Heiligen Teresa von Jesus als Titel ist daher keineswegs unbegründet. Dank der Produktion von Josema García Pelayo und der E-Gitarren-Grundlage von Jorge Gómez besitzt das Werk eine originelle Mischung aus cante flamenco Verwurzelt in mystischer Poesie, gepaart mit einer Atmosphäre aus Progressive Rock und Psychedelia. (Coverfoto von Isa de la Calle)
Die Reife des Sängers geht mit einem immensen Wunsch einher, zu überraschen und neue stilistische Horizonte zu eröffnen. Immer unter Berücksichtigung der ältesten Formen der cante, die er zwischen Hoyanca und dem Balneario der alten Strände von San Telmo de Jerez festnahm.
Aus dem Album „Aventuremos la vida“ (Gong Series, 2025) habe ich die Malagueña del Mellizo mit einer alten Petenera sowie den Schwestern Santa Rita und María del Tango ausgewählt, die gemeinsam das gesamte Werk prägen. Zuvor und als willkommene akustische Begleitung hören wir die Praviana „Para nada“. Zum Abschluss erklingen die Siguiriya „Cierra los ojos“ und die Tangos des Renacido.
Paths-Reihe mit José María Castaño #148
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